Centurion E-Rennrad

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4 Centurion E-Rennrad Modelle vergleichen und kaufen
Centurion gehört zu den bekanntesten Fahrradmarken Deutschlands. Seit 1976 entwickelt das Unternehmen im schwäbischen Magstadt Räder, die von Beginn an eine klare Haltung vertreten: Technik soll funktionieren, Design soll erkennbar sein. Als erstes E-Rennrad brachte Centurion das Overdrive auf den Markt, ein Rad, das den Fazua-Antrieb aus Bayern konsequent mit einer straßen- und graveloptimierten Geometrie verbindet. Wer ein E-Rennrad einer deutschen Marke mit einem leichten, diskreten Antriebssystem sucht, findet im Overdrive ein solides und gut durchdachtes Angebot.
Das Centurion Overdrive: Konzept und Besonderheiten
Das Overdrive ist das einzige E-Rennrad im Centurion-Portfolio und erschien erstmals 2019. Seitdem hat das Modell mehrere Antriebsgenerationen durchlaufen. Während das ursprüngliche Overdrive mit dem Fazua Evation 1.0 gestartet ist, setzen aktuellere Versionen auf den Fazua Evation 2.0 und inzwischen auf den Fazua Ride 60, den neuesten Mittelmotor des in Ottobrunn bei München ansässigen Antriebsspezialisten.
Das Grundkonzept ist dabei konstant geblieben: Der Motor sitzt im Tretlagerbereich, der Akku steckt im Unterrohr, und alle Kabel laufen vollständig innen durch Rahmen und Gabel. Äußerlich erinnert das Overdrive damit stärker an ein klassisches Rennrad als an ein E-Bike. Diese bewusste Designentscheidung macht das Rad besonders für Fahrende attraktiv, die auf langen Ausfahrten keine Aufmerksamkeit auf die Motorunterstützung lenken möchten.
Der Fazua Ride 60: Der Motor im Centurion Overdrive
Aktuelle Overdrive-Modelle von Centurion setzen auf den Fazua Ride 60. Dieser Mittelmotor wurde 2022 eingeführt und stellt die zweite Generation der Fazua-Mittelmotor-Technologie dar. Er gehört zur Kategorie der sogenannten Light-Support-Motoren, die ein möglichst natürliches Fahrgefühl priorisieren und dabei spürbar weniger Gesamtgewicht auf die Waage bringen als konventionelle Mittelmotoren.
Technische Daten des Fazua Ride 60:
- Maximales Drehmoment: 60 Newtonmeter
- Motorgewicht: 1,96 Kilogramm
- Akkukapazität: 430 Wattstunden (entnehmbar oder fest verbaut)
- Antriebsart: Mittelmotor im Tretlagerbereich
- Unterstützung bis: 25 km/h
- Fahrmodi: Breeze (niedrig), River (adaptiv), Rocket (hoch)
Der River-Modus verdient dabei besondere Erwähnung. Er koppelt die Unterstützung dynamisch an die eingebrachte Tretkraft und liefert damit ein Fahrgefühl, das sich deutlich natürlicher anfühlt als bei Motoren mit fixen Unterstützungsprofilen. Wer also langsamer tritt, bekommt weniger Schub. Wer kraftvoll in einen Anstieg einfährt, erhält entsprechend mehr Unterstützung. Für Rennradfahrer, die das Bike für sportliche Ausfahrten nutzen, ist das eine der wichtigsten Eigenschaften des Fazua-Systems.
Über die Fazua Toolbox-App lassen sich alle drei Modi in Intensität und Charakteristik individuell anpassen. Das Abschalten des Motors ist jederzeit möglich. Ohne Akku und bei ausgeschaltetem Antrieb erzeugt der Motor nur minimalen Widerstand.
Akku-Update 2025: Fazua Energy 480
Ab 2025 bietet Fazua für das Ride-60-System einen neuen Akku mit höherer Kapazität an. Der Fazua Energy 480 bringt 50 Wattstunden mehr als der bisherige Energy 430 mit. Das entspricht laut Herstellerangabe einer Reichweitensteigerung von rund zehn Prozent. Das Gewicht des neuen Akkus beträgt 2,4 Kilogramm, also rund 200 Gramm mehr als beim Vorgänger. Der Formfaktor ist identisch geblieben, was den nachträglichen Akkutausch beim Fachhändler ermöglicht. Wer ein aktuelles Overdrive-Modell mit Ride-60-Antrieb kauft, sollte beim Händler nachfragen, ob bereits die neue 480er-Variante verbaut ist.
Overdrive in Carbon und Aluminium: Welche Variante passt?
Centurion bietet das Overdrive in zwei Rahmenmaterialien an. Beide Varianten teilen sich den gleichen Motor, den gleichen Akku und bei den meisten Ausstattungsstufen auch die gleiche Shimano-Ultegra-Schaltgruppe.
| Merkmal | Overdrive Carbon | Overdrive Aluminium |
|---|---|---|
| Rahmen | Carbon | Aluminium |
| Gabel | Centurion Carbon | Centurion Carbon |
| Verfügbare Größen | 5 (XS bis XL) | 3 (XS/S, M, L/XL) |
| Gepäckträger nachrüstbar | Nein | Ja |
| GT-Variante (mit Träger) | Nein | Ja (Overdrive GT) |
| Gewicht Rad | ab ca. 13,9 Kilogramm | ab ca. 15,3 Kilogramm |
| Preis ab | ca. 4.549 Euro | ca. 4.149 Euro |
Die Carbonvariante überzeugt mit niedrigerem Gewicht und einer breiteren Größenauswahl. Für Fahrende, die das Rad auch im Alltag nutzen oder Gepäck transportieren möchten, ist das Aluminiummodell die sinnvollere Wahl. Nur bei den Alu-Versionen lassen sich Gepäckträger und Schutzbleche nachrüsten. Die sogenannte GT-Variante des Aluminium-Overdrive kommt sogar ab Werk mit Gepäckträger und Schutzblechen.
Worauf du beim Kauf achten solltest
Reichweite und Akkukapazität realistisch einschätzen
Der Fazua-Akku mit 430 Wattstunden ermöglicht laut Centurion Reichweiten von 40 bis 60 Kilometern bei aktivem Motoreinsatz, abhängig von Strecke, Körpergewicht und Unterstützungsstufe. Das ist für kurze Sportausfahrten und den Alltagseinsatz ausreichend. Auf sehr langen Touren oder bei anhaltenden Steigungen stößt der Akku früher an seine Grenzen als Systeme mit 500 Wattstunden oder mehr.
Wer das Overdrive für Etappenfahrten plant, sollte von vornherein prüfen, ob der Händler ein Modell mit dem neuen Fazua Energy 480 vorrätig hat. Dieser verlängert die Reichweite spürbar und kann, falls nicht ab Werk verbaut, beim Fachhandel nachgerüstet werden.
Rahmengröße: Carbon bietet mehr Auswahl
Das Carbon-Overdrive ist in fünf Rahmengrößen von 47 bis 59 Zentimeter erhältlich. Das Aluminiummodell steht nur in drei Größen zur Verfügung: XS/S, M und L/XL. Wer klein oder groß ist, hat mit der Carbonvariante eine bessere Passform-Grundlage. Für Fahrende im mittleren Größenbereich bieten beide Rahmenoptionen ausreichend Auswahl.
Schaltgruppe und Bremse
Alle Hauptvarianten des Overdrive kommen mit Shimano Ultegra, einer der bewährtesten Rennrad-Schaltgruppen im sportlichen Mittelsegment. Die Bremsen stammen ebenfalls von Shimano Ultegra und arbeiten mit 160-Millimeter-Rotoren vorn und hinten. Diese Kombination aus Schaltung und Bremse gilt als ausgesprochen wartungsfreundlich und langlebig, was für ein Alltagsrad ein wichtiges Argument ist.
Bereifung: Straße oder Gravel?
Centurion bietet das Overdrive in einer Road- und einer Gravel-Variante an. Die Road-Version kommt mit 32-Millimeter-Reifen, die Gravel-Version mit 40-Millimeter-Reifen im Flare-Lenker-Format. Wer ausschließlich auf Asphalt unterwegs ist, profitiert von den schmaleren Reifen durch etwas weniger Rollwiderstand. Wer gelegentlich auf Schotter oder Feldwege ausweicht, ist mit der Gravel-Variante und dem breiteren Reifen deutlich flexibler.
Vorteile und Nachteile im Überblick
Vorteile
- Leichter Fazua Ride 60-Mittelmotor mit nur 1,96 Kilogramm
- Adaptiver River-Modus für natürliches Fahrgefühl
- Konsequente Innenverkabelung für optisch schlichte Silhouette
- Verfügbar in Road- und Gravel-Variante sowie als Alltagsversion mit Gepäckträger
- Shimano Ultegra als Schaltgruppe und Bremse
- Made in Germany, Entwicklung in Magstadt
- Akku beim Fachhändler nachrüstbar auf 480 Wattstunden
Nachteile
- Akkukapazität von 430 Wattstunden für sehr lange Touren begrenzt
- Fazua Ride 60 liefert weniger Drehmoment als Bosch Performance Line (60 vs. 65 Nm)
- Kein Range Extender als Standardzubehör verfügbar (geplant für September 2025)
- Carbonvariante ohne Gepäckträger-Möglichkeit
- Kleine Auswahl an Rahmengrößen bei der Aluminiumvariante
- Fazua-Händlernetz kleiner als das Bosch-Service-Netz
Einsatzmöglichkeiten: Wofür eignet sich das Overdrive?
| Einsatz | Eignung | Hinweis |
|---|---|---|
| Sportausfahrten auf Asphalt | Sehr gut | Leicht, natürliches Fahrgefühl, Road-Bereifung |
| Gravel und leichte Feldwege | Gut | Gravel-Variante mit 40-mm-Reifen |
| Alltagspendeln mit Gepäck | Gut | Alu-GT-Variante mit Träger und Schutzblech |
| Bikepacking auf Kurztouren | Gut | Mounts an Alu-Variante, Range Extender angekündigt |
| Lange Bergtouren über 80 km | Bedingt | Akkukapazität als Grenze, Nachrüstung empfohlen |
| Technisches Gelände oder Trails | Nicht geeignet | Rennrad-Geometrie, keine Federung |
Der Fazua-Antrieb im Vergleich mit Mittelmotoren der Konkurrenz
Für Fahrende, die zwischen dem Centurion Overdrive und einem Rad mit konventionellem Mittelmotor abwägen, lohnt ein direkter Blick auf die Unterschiede.
| Merkmal | Fazua Ride 60 | Bosch Performance Line | Shimano EP600 |
|---|---|---|---|
| Drehmoment | 60 Nm | 65 Nm | 60 Nm |
| Motorgewicht | 1,96 kg | 3,2 kg | 2,6 kg |
| Akkukapazität | 430 Wh | ab 400 Wh (PowerTube) | ab 504 Wh |
| Range Extender | angekündigt ab Sept. 2025 | PowerMore 250 Wh | ja |
| Display am Rad | LED-Anzeige minimal | Kiox oder Purion | SC-E7000 |
| Anpassbarkeit Motor | via App individuell | Bosch Flow App | Shimano E-TUBE |
| Händlernetz Europa | mittel | sehr groß | groß |
Der Fazua-Motor überzeugt primär durch sein geringes Gewicht und das natürliche Fahrgefühl. Wer dagegen sehr steile Anstiege, alpine Pässe oder schwere Beladung plant, ist mit dem Bosch- oder Shimano-System besser bedient.
Tipp: Centurion verknüpft alle Overdrive-Modelle mit einer vollständig innenverlegten Kabelführung. Das reduziert nicht nur das optische Gewicht des Rades, sondern verhindert auch das Klappern der Züge im Fahrbetrieb. Centurion gilt als eine der ersten deutschen Marken überhaupt, die diese Kabelführung konsequent umgesetzt hat.
Centurion und die deutsche Fahrradtradition
Centurion war 1976 die erste deutsche Marke, die Mountainbikes in ihr Sortiment aufnahm. Dieser Anspruch, frühzeitig neue Technologien sinnvoll zu integrieren, setzt sich mit dem Overdrive fort. Der Einstieg in den E-Rennradmarkt erfolgte bereits 2019 mit einer klaren Haltung: kein überschwerer Motor, kein klobiger Akku, kein Rennrad, das wie ein E-Bike aussieht. Dass Centurion für den Antrieb auf Fazua setzt, einen deutschen Hersteller aus Ottobrunn, rundet das Bild eines konsequent lokal gedachten Produktkonzepts ab.
Preisklassen und Markteinordnung
Das Centurion Overdrive startet in der Aluminiumvariante bei etwa 4.149 Euro, das Carbon-Modell kostet ab etwa 4.549 Euro. Damit liegt es im mittleren Premiumsegment für E-Rennräder und positioniert sich unterhalb von Modellen wie dem Wilier Garda Hybrid (ab ca. 5.300 Euro) oder dem BH Core Carbon (ab ca. 5.700 Euro). Gegenüber dem Bianchi e-Oltre (ab 4.999 Euro) bietet das Centurion Overdrive einen leichten Preisvorteil, während beide Räder ähnliche Motorkonzepte verfolgen.
Wer ein Vorjahresmodell oder ein Lagerrad beim Händler findet, kann bei dieser Preisklasse erfahrungsgemäß 10 bis 20 Prozent unter dem Listenpreis kaufen. Gerade bei einem Rad, das seit 2019 im Programm ist und dessen Antrieb sich über mehrere Generationen bewährt hat, lohnt sich der Blick auf Vorjahresmodelle besonders.
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