Wilier E-Rennrad

Wilier
Adlar Hybrid 2025 | Rival XPLR | 28 Zoll | Diamanteine Farbe

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1 Wilier E-Rennrad Modelle vergleichen und kaufen
Wilier Triestina zählt zu den traditionsreichsten Rennradmarken Europas. Seit 1906 baut das italienische Unternehmen aus Rossano Veneto Räder, die sowohl im Profisport als auch im Breitensport einen festen Platz haben. Mit der Hybrid-Modelllinie überträgt Wilier dieses Erbe auf elektrisch unterstützte Rennräder. Wer ein E-Rennrad mit echter italienischer Konstruktionsphilosophie sucht, findet bei Wilier ein klar strukturiertes Angebot mit konsequenter Motorintegration und hochwertigen Carbonrahmen.
Die Wilier Hybrid-Modelllinie im Überblick
Wilier bietet aktuell mehrere E-Rennrad-Modelle an, die sich in Einsatzzweck, Motorkonzept und Preisklasse deutlich unterscheiden. Allen gemeinsam sind der Carbonrahmen und die vollständig integrierte Kabelführung, die das jeweilige Modell optisch kaum von einem klassischen Rennrad unterscheidbar machen.
| Modell | Motor | Akku | Drehmoment | Einsatz | Preis ab |
|---|---|---|---|---|---|
| Filante Hybrid | Mahle X20 (Nabenmotor) | 236 Wh + opt. 171 Wh | 55 Nm | Sport, Rennsport | ca. 7.800 Euro |
| Garda Hybrid | Mahle X35+ (Nabenmotor) | 250 Wh + opt. 208 Wh | 40 Nm | Allround, Touren | ca. 5.300 Euro |
| Adlar Hybrid | TQ HPR50 (Mittelmotor) | 359 Wh + opt. 160 Wh | 50 Nm | Gravel, Abenteuer | ca. 7.000 Euro |
Filante Hybrid: Das sportlichste Modell
Das Filante Hybrid orientiert sich in Form und Geometrie direkt am Filante SLR, dem Profirenner, mit dem Wilier im UCI WorldTour-Peloton antritt. Wer also ein E-Rennrad kauft, das äußerlich nicht von einem Wettkampfrad zu unterscheiden ist, liegt hier richtig.
Angetrieben wird das Filante Hybrid vom Mahle X20, einem Hinterrad-Nabenmotor mit 55 Newtonmeter Drehmoment. Das Gesamtsystem wiegt nur 3,3 Kilogramm für den X20, was es zum leichtesten Antriebssystem in dieser Fahrzeugkategorie macht. Der integrierte Unterrohrakku fasst 236 Wattstunden. Wer mehr Reichweite benötigt, kann einen zusätzlichen flaschenförmigen Akku am Sattelrohr anbringen, der das System um weitere 171 Wattstunden erweitert.
Besonders durchdacht ist die Bedienung: Die Taste und das Display des iWoc-Interfaces sind im Lenkervorbau integriert, sodass der Fahrer zwischen vier Leistungsstufen wählen kann, ohne die Hände vom Lenker zu nehmen. Das Filante Hybrid ist ausschließlich mit elektronischen Schaltgruppen und Scheibenbremsen lieferbar.
Garda Hybrid: Allround-Talent für Straße und Touren
Das Garda Hybrid richtet sich an Fahrende, die ein komfortables E-Rennrad für längere Ausfahrten, sportliche Wochenendtouren oder den anspruchsvollen Alltag suchen. Die Geometrie fällt etwas komfortbetonter aus als beim Filante Hybrid und steht in fünf Rahmengrößen von XS bis XL zur Verfügung.
Als Antrieb setzt Wilier beim Garda Hybrid auf den Mahle X35+, ebenfalls ein Hinterrad-Nabenmotor. Das Drehmoment beträgt 40 Newtonmeter, der Akku fasst 250 Wattstunden. Durch einen zweiten Zusatzakku in Trinkflaschenform am Sattelrohr lässt sich die Gesamtkapazität auf 460 Wattstunden erhöhen. Das ist für ein E-Rennrad in dieser Klasse eine bemerkenswert flexible Lösung.
Wilier gibt an, dass mit dem System zwischen 1.000 und 2.000 Höhenmeter je nach Steigung und Unterstützungsstufe erreichbar sind, während der Motor mehr als 1,5 Stunden ununterbrochen unterstützt. Drei individuell über die MAHLE-App anpassbare Unterstützungsstufen geben dem Fahrer dabei volle Kontrolle.
Adlar Hybrid: Wenn der Weg ins Gelände führt
Das Adlar Hybrid ist kein klassisches E-Rennrad im engeren Sinne, sondern ein E-Gravel-Bike mit Rennrad-DNA. Es basiert auf dem Adlar-Carbonrahmen und verwendet den TQ HPR50 als Mittelmotor. Das Power Unit wiegt insgesamt nur 3,9 Kilogramm und liefert 50 Newtonmeter Drehmoment bei einer maximalen Spitzenleistung von 300 Watt. Wer regelmäßig auf unbefestigten Wegen oder bei wechselndem Untergrund unterwegs ist, findet im Adlar Hybrid die passende Basis.
Worauf du beim Kauf eines Wilier E-Rennrads achten solltest
Motorkonzept: Nabenmotor oder Mittelmotor?
Wilier setzt bei den straßenorientierten Modellen konsequent auf Hinterrad-Nabenmotoren von Mahle. Dieser Ansatz unterscheidet sich grundlegend von Mittelmotoren wie dem Bosch Performance Line oder dem TQ HPR50 im Adlar Hybrid.
Hinterrad-Nabenmotor (Filante Hybrid, Garda Hybrid)
- Antrieb unabhängig vom Tretlager, kein erhöhter Kettenverschleiß
- Geräuscharm und wartungsarm
- Natürliches Fahrgefühl, weil der Motor direkt am Hinterrad sitzt
- Geringeres Gewicht des Gesamtsystems
- Weniger Drehmoment als Mittelmotoren, bei extremen Steigungen spürbar
Mittelmotor (Adlar Hybrid)
- Kraftvoller und für steiles Gelände besser geeignet
- Gleichmäßigere Gewichtsverteilung im Rahmen
- Höheres Systemgewicht
- Stärkere Belastung der Antriebskette
Akkukapazität und Reichweite realistisch einschätzen
Die Reichweite eines E-Rennrads hängt von mehreren Faktoren ab: Körpergewicht, Steigungsanteil der Strecke, gewählte Unterstützungsstufe und Außentemperatur. Alle Wilier Hybrid-Modelle lassen sich mit einem zweiten Akku in Flaschenform erweitern, was auf langen Touren ein echter Vorteil ist. Wer regelmäßig mehr als 80 Kilometer mit viel Höhenprofil plant, sollte die Erweiterungsoption von Anfang an einkalkulieren.
Rahmengröße und Geometrie
Wilier bietet seine Hybrid-Modelle jeweils in mehreren Rahmengrößen an. Die Filante-Geometrie ist sportlich und auf niedrige Sitzposition ausgelegt. Das Garda Hybrid fällt etwas aufrechter aus und eignet sich daher besonders für Fahrende, die Komfort auf langen Strecken priorisieren. Eine präzise Rahmenwahl lohnt sich in jedem Fall, weil sich Geometriefehler auf langen Ausfahrten stärker bemerkbar machen als auf kurzen.
Schaltgruppe und Ausstattung
Die Wilier Hybrid-Modelle sind je nach Preisstufe mit verschiedenen Schaltgruppen erhältlich. Das Garda Hybrid kommt mit Shimano 105 oder 105 Di2, das Filante Hybrid mit SRAM Force oder höherwertigen Gruppen. Elektronische Schaltgruppen bieten präzisere Schaltvorgänge und ermöglichen die Nutzung von Schaltpaddeln am Lenker, was im Fahrbetrieb spürbar komfortabler ist.
Vorteile und Nachteile im Überblick
Vorteile
- Vollständige Motorintegration ohne sichtbare Kabel oder Anbauteile
- Sehr geringes Systemgewicht durch Mahle-Nabenmotoren
- Optisch kaum von einem klassischen Wilier-Rennrad zu unterscheiden
- Erweiterbare Akkukapazität durch Zusatzakku in Flaschenform
- Hochwertige Carbonrahmen mit bewährter Rennrad-Geometrie
- Starke Markentradition und Qualitätsverarbeitung made in Italy
Nachteile
- Hoher Einstiegspreis, besonders beim Filante Hybrid
- Akkukapazität des Basismodells für sehr lange Touren begrenzt
- Mahle-Ersatzteile und Service weniger flächendeckend als bei Bosch-Systemen
- Straßenmodelle (Filante, Garda) nicht für Schotter oder Gelände geeignet
- Nabenmotor liefert bei extremen Anstiegen weniger Schubkraft als Mittelmotoren
Für wen eignet sich welches Modell?
| Fahrertyp | Empfohlenes Modell | Begründung |
|---|---|---|
| Sportliche Straßenfahrer | Filante Hybrid | Leichtestes System, Profi-Geometrie |
| Alltagspendler und Tourenfahrer | Garda Hybrid | Komfortgeometrie, erweiterbare Reichweite |
| Gravel- und Abenteuerfahrer | Adlar Hybrid | Geländetauglich, kräftiger Mittelmotor |
| Einsteiger ins E-Bike | Garda Hybrid | Zugängliche Geometrie, gute Ausstattung |
| Käufer mit kleinerem Budget | Garda Hybrid | Günstigster Einstieg ins Wilier-E-Segment |
Wilier und der Profisport: Warum das relevant ist
Wilier stattet seit Jahren WorldTour-Teams aus. Das Filante SLR, der Unterbau des Filante Hybrid, war unter anderem das Rad von Mark Cavendish bei seinem Rekord-Etappensieg bei der Tour de France. Diese enge Verknüpfung mit dem Profisport bedeutet für den Käufer konkret, dass Technologien aus dem Rennsport direkt in die Serienmodelle fließen. Der Carbonrahmen, die Kabelführung und die aerodynamischen Profile der Hybrid-Modelle sind keine kompromissbehafteten Anpassungen, sondern direkte Ableitungen bewährter Konstruktionsprinzipien.
Tipp: Achte beim Vergleich auf das Gesamtgewicht des Systems inklusive Akku und Motor, nicht nur auf das Rahmengewicht. Wilier gibt beim Garda Hybrid ein Gesamtgewicht von rund 12,85 Kilogramm an. Das ist für ein vollausgestattetes E-Rennrad mit Scheibenbremsen und elektronischer Schaltung ein solider Wert.
Preisklassen und Markteinordnung
Das Wilier E-Rennrad-Sortiment beginnt beim Garda Hybrid bei rund 5.300 Euro und reicht mit dem Filante Hybrid bis weit über 7.800 Euro. Das Adlar Hybrid liegt preislich bei etwa 7.000 Euro. Damit positioniert sich Wilier klar im oberen Marktsegment, was mit der Rahmenqualität, den verwendeten Komponenten und der Motorintegration gut begründet ist. Im direkten Vergleich mit Mitbewerbern wie dem Specialized Creo SL oder dem BMC Roadmachine AMP bietet Wilier ein ähnliches Preisniveau mit eigenständigem Designansatz und starker Markenpersönlichkeit.
Wer ein Vorjahresmodell oder ein Händlerlager-Bike findet, kann bei dieser Preisklasse erfahrungsgemäß 10 bis 20 Prozent gegenüber dem Listenpreis sparen. Der Preisvergleich lohnt sich deshalb besonders.
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