Ktm Myroon

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6 KTM Myroon Modelle vergleichen und kaufen
Geschwindigkeit ist eine Sucht. Wenn jede Sekunde zählt und der Puls am Anschlag hämmert, braucht es Material, das mithalten kann. KTM, der österreichische Traditionshersteller, hat für genau diese Momente eine Waffe geschmiedet. Das KTM Myroon ist mehr als nur ein Fahrrad. Es ist eine Maschine, die für den reinen Vortrieb gebaut wurde. In der Welt der Cross-Country-Rennen (XC) und Marathons hat sich dieses Hardtail einen legendären Ruf erarbeitet.
Die Philosophie des Hardtails: Weniger ist mehr
In einer Ära, in der Federwege immer länger werden und komplexe Hinterbau-Kinematiken dominieren, wirkt ein Hardtail fast schon puristisch. Doch genau hier liegt die Stärke des Myroon. Durch den Verzicht auf einen hinteren Dämpfer spart KTM entscheidendes Gewicht ein. Zudem gibt es keinen Kraftverlust durch Wippen im Hinterbau. Jedes Watt, das der Fahrer in die Pedale drückt, landet direkt auf dem Trail.
Diese direkte Kraftübertragung sorgt für eine explosive Beschleunigung. Besonders bei steilen Anstiegen spielt das Myroon seine Trümpfe aus. Es klettert leichtfüßig und agil, wo schwerere Fullys bereits träge wirken. Für Rennfahrer bedeutet das oft den entscheidenden Vorteil im Kampf um das Podium.
Der Rahmen: Ingenieurskunst aus Mattighofen
Das Herzstück des KTM Myroon ist zweifellos sein Rahmen. KTM setzt hier auf modernste Carbon-Technologie. Je nach Modellvariante kommen unterschiedliche Fasern zum Einsatz, wobei die Top-Modelle wie das “Exonic” auf Nano Premium Carbon setzen.
Steifigkeit trifft auf Komfort
Leichtbau allein reicht jedoch nicht. Ein Rahmen muss steif genug sein, um Lenkpräzision und Vortrieb zu garantieren. KTM löst dies durch eine ausgeklügelte Anordnung der Carbonmatten. Der Tretlagerbereich und das Steuerrohr sind extrem verwindungssteif konstruiert.
Gleichzeitig haben die Ingenieure den Komfort nicht vergessen. Die Sitzstreben sind so geformt, dass sie vertikale Schläge leicht absorbieren können. Dieser “Flex” schont den Rücken des Fahrers auf langen Distanzen und sorgt dafür, dass das Hinterrad auch auf ruppigem Untergrund Traktion behält.
Geometrie: Modern und aggressiv
Die Strecken im Cross-Country-Weltcup sind in den letzten Jahren immer technischer geworden. Hohe Stufen, Steinfelder und Wurzeltrails gehören zum Standard. KTM hat die Geometrie des Myroon konsequent an diese Anforderungen angepasst.
Der Lenkwinkel ist flacher geworden, was mehr Laufruhe und Sicherheit bei steilen Abfahrten bringt. Gleichzeitig sorgt ein steiler Sitzwinkel dafür, dass der Fahrer zentral über dem Tretlager sitzt. Diese Position ist ideal, um an steilen Rampen viel Druck auf das Vorderrad zu bringen und ein Aufbäumen zu verhindern.
Fahrwerk: 100 Millimeter Präzision an der Front
Da das Myroon hinten starr ist, kommt der Federgabel eine umso wichtigere Bedeutung zu. KTM verbaut hier fast ausschließlich Gabeln von FOX (zum Beispiel die FOX 32 Float SC) oder RockShox (zum Beispiel SID SL). Der Federweg beträgt klassenübliche 100 Millimeter.
Diese Gabeln sind auf geringes Gewicht und maximale Performance getrimmt. Sie sprechen feinfühlig an, bieten aber im mittleren Bereich genug Gegenhalt, um nicht bei jeder Bremsung wegzusacken. Ein unverzichtbares Feature für Racer ist der Remote-Lockout. Damit lässt sich die Gabel bequem vom Lenker aus blockieren. Auf Asphaltpassagen oder im Zielsprint verwandelt sich das Myroon so in ein fast völlig starres Rennrad für das Gelände.
Antrieb: 1x12 ist der Standard
Vorne einfach, hinten zwölffach. Diese Formel hat sich im Mountainbike-Sport durchgesetzt und findet sich auch am KTM Myroon wieder. Der Verzicht auf den Umwerfer spart Gewicht und reduziert die Fehleranfälligkeit. Verschalter gehören der Vergangenheit an.
KTM vertraut hier auf die bewährte Qualität von Shimano oder SRAM. Bei den Top-Modellen kommt oft die edle Shimano XTR oder die elektronische SRAM XX1 Eagle AXS zum Einsatz. Diese Gruppen schalten blitzschnell und präzise, selbst unter voller Last am Berg. Die Übersetzungsbandbreite der Kassetten (meist 10-51 Zähne) ist riesig. Sie ermöglicht es, auch steilste Wände zu erklimmen und bergab noch ordentlich Tempo zu machen.
Ausstattungsvarianten im Überblick
| Modell | Zielgruppe | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Myroon Exonic | Profis & Gewichts-Fetischisten | Nano Premium Carbon, leichtester Rahmen, High-End Komponenten. |
| Myroon Prime | Ambitionierte Racer | Exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis, Top-Schaltgruppe. |
| Myroon Master | Marathon-Fahrer | Robuste Ausstattung, sehr gute Fox-Gabel, Shimano XT Mix. |
| Myroon Elite | Einsteiger in den Rennsport | Solider Carbonrahmen, zuverlässige Komponenten, etwas schwerer. |
| Myroon Pro | Sportliche Tourenfahrer | Einstieg in die Carbon-Welt, Fokus auf Langlebigkeit. |
Laufräder und Reifen: Schnell und griffig
Masse, die rotiert, muss beschleunigt werden. Deshalb sind leichte Laufräder bei einem Race-Hardtail essenziell. KTM verbaut oft Laufradsätze von DT Swiss oder Mavic, bei den Top-Modellen sogar Varianten mit Carbonfelgen.
Als Bereifung kommen schnelle Pneus von Schwalbe (z.B. Racing Ray vorne, Racing Ralph hinten) oder Maxxis zum Einsatz. Diese Reifen rollen auf festem Untergrund extrem leicht ab, bieten aber durch ausgeprägte Seitenstollen in Kurven ausreichend Halt. Alle Felgen und Reifen sind “Tubeless Ready”. Der Umbau auf ein schlauchloses System wird dringend empfohlen. Er spart Gewicht und erhöht den Pannenschutz drastisch, da kleine Löcher von der Dichtmilch sofort verschlossen werden.
Bremsen: Sicherheit in jeder Situation
Wer spät bremst, ist länger schnell. Aber er muss sich auch darauf verlassen können, dass das Rad rechtzeitig zum Stehen kommt. Hydraulische Scheibenbremsen sind am Myroon Standard.
Oft finden sich Modelle wie die Shimano XT oder XTR Bremsen. Sie bieten einen knackigen Druckpunkt und lassen sich hervorragend dosieren. Meist werden vorne und hinten 160 Millimeter Bremsscheiben verbaut. Für schwerere Fahrer oder sehr lange Abfahrten kann ein Upgrade auf 180 Millimeter an der Front sinnvoll sein, um die Standfestigkeit zu erhöhen.
Zielgruppe: Wer braucht ein KTM Myroon?
Das Myroon ist kein gemütliches Tourenrad für den Sonntagsausflug zum Biergarten. Die Sitzposition ist sportlich gestreckt, der Sattel oft hart und schmal. Dieses Rad will bewegt werden, und zwar schnell.
- Der Wettkämpfer: Du stehst am Startblock, der Puls rast, du wartest auf den Startschuss. Du brauchst ein Rad, das jede Faser deiner Muskelkraft in Vortrieb verwandelt. Das Myroon ist dein Werkzeug für den Sieg.
- Der Marathonisti: Du liebst lange Distanzen, viele Höhenmeter und den Kampf gegen die Uhr oder den inneren Schweinehund. Das geringe Gewicht des Myroon hilft dir, auch am letzten Anstieg noch Reserven zu mobilisieren.
- Der Purist: Du magst Technik, aber du liebst die Einfachheit. Weniger Lager, weniger Dämpfer, weniger Wartung. Du willst das Gelände spüren und deine Fahrtechnik aktiv einsetzen. Das direkte Feedback des Hardtails gibt dir genau das.
Ein Meisterwerk für Speed-Junkies
Unterm Strich ist das Myroon von KTM ein moderner Klassiker, der auch Jahre nach seiner Einführung nichts von seiner Faszination verloren hat. Es beweist eindrucksvoll, dass das Hardtail keineswegs tot ist, sondern durch moderne Materialien und Geometrien eine Renaissance erlebt.
Wer ein kompromissloses, leichtes und pfeilschnelles Mountainbike für Cross-Country und Marathon sucht, kommt am KTM Myroon kaum vorbei. Es fordert den Fahrer, aber es belohnt ihn mit einem Rausch der Geschwindigkeit, den man auf einem vollgefederten Sofa vergeblich sucht. Es ist direkt, es ist ehrlich und es ist verdammt schnell. Jetzt über Pedali finden!