BH Bikes E-Rennrad

BH
CORE GRAVELX 2.2 2024 | 540 Wh | 28 Zoll | Diamanteine Farbe

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BH
iRS1 Carbon 1.5 2025 | 630 Wh | 28 Zoll | Diamanteine Farbe

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BH
iAEROLIGHT 1.7 2024 | 410 Wh | 28 Zoll | Diamanteine Farbe

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3 BH Bikes E-Rennrad Modelle vergleichen und kaufen
Seit 1909 baut das baskische Unternehmen Beistegui Hermanos Fahrräder. Heute zählt BH Bikes zu den wenigen Herstellern weltweit, die ihren E-Bike-Antrieb vollständig selbst entwickeln und produzieren. Während die meisten Konkurrenten auf Motorensysteme von Bosch, Shimano oder Brose setzen, verbaut BH in seinen E-Rennrädern den hauseigenen BH 2EXMAG. Das verleiht den Rädern eine besondere technische Eigenständigkeit und macht BH im E-Rennradsegment zu einer Marke mit klar eigenem Profil.
Das E-Rennrad-Portfolio von BH Bikes
BH bietet E-Rennräder in zwei klar unterschiedlichen Leistungsklassen an. Die Core-Linie richtet sich an Fahrende, die ein gut ausgestattetes Alltagsrad auf Rennradbasis suchen. Die iAerolight-Linie hingegen baut direkt auf BHs aerodynamischstem Wettkampfrennrad auf und zielt auf sportlich ambitionierte Käufer mit höheren Ansprüchen.
| Modell | Rahmen | Akku | Range Extender | Schaltung | Preis ab |
|---|---|---|---|---|---|
| Core Race 1.2 | Aluminium | 540 Wh | 180 Wh (optional) | Shimano 105, 1x12 | ca. 2.900 Euro |
| Core Carbon | Carbon | 540 Wh | 180 Wh (optional) | Shimano Ultegra Di2 | ca. 5.700 Euro |
| iAerolight Pro 1.7 | Carbon | 410 Wh | 180 Wh (optional) | Shimano 105 Di2 | ca. 7.700 Euro |
| iAerolight Pro 1.8 | Carbon | 410 Wh | 180 Wh (optional) | Shimano Ultegra Di2 | ca. 9.000 Euro |
| iAerolight Pro 1.9 | Carbon | 590 Wh (inkl. XPro) | XPro inklusive | Shimano Dura-Ace Di2 | ca. 11.000 Euro |
Der BH 2EXMAG: Ein Motor aus eigener Entwicklung
Das technische Herzstück aller BH E-Rennräder ist der BH 2EXMAG, ein Mittelmotor, den die Spanier selbst entwickelt und produziert haben. Die zweite Generation dieses Antriebs, der 2EXMAGII, bringt trotz einer Leistung von 250 Watt und 65 Newtonmeter Drehmoment nur 2,1 Kilogramm auf die Waage. Damit liegt er deutlich unter dem Gewicht vergleichbarer Mittelmotoren.
Besonders relevant für Rennradfahrer sind zwei technische Details. Erstens unterstützt der Motor bis zu einer Trittfrequenz von 110 Umdrehungen pro Minute, was dem Rhythmus eines trainierten Straßenfahrers entspricht. Zweitens erzeugt er im ausgeschalteten oder unterstützungsfreien Betrieb kaum zusätzlichen Widerstand, was bei Geschwindigkeiten oberhalb von 25 km/h wichtig ist. Ein eingebauter telemetrischer Drehmomentsensor reagiert feinfühlig auf die Tretkraft und sorgt für einen gleichmäßigen, natürlichen Unterstützungsverlauf.
Wärme leitet der Motor über seitliche Kühlrippen ab, was auch bei dauerhafter Volllast eine Überhitzung verhindert. Sein Q-Faktor von 163 Millimetern, also der Abstand zwischen den Pedallagerflächen, entspricht in etwa dem eines klassischen Rennrads und liegt damit spürbar enger als bei vielen Mitbewerbermotoren.
iAerolight: Das aerodynamische Topmodell
Das BH iAerolight basiert direkt auf dem BH Aerolight, dem leichtesten und aerodynamisch optimiertesten Rennrad aus dem Hause BH. Rahmenform, Geometrie und Rohrprofile im Kamm-Tail-Design übernimmt das iAerolight nahezu unverändert vom motorlosen Pendant. Nur wer genau hinschaut, erkennt im Unterrohr den eingebauten Akku und am Vorbau das dezente LED-Display.
Der Carbonrahmen des iAerolight wiegt rund 1.400 Gramm. Das Gesamtgewicht des Komplettrades beginnt je nach Ausstattungsvariante bei etwa 11,8 Kilogramm, was für ein vollausgestattetes E-Rennrad mit Scheibenbremsen und elektronischer Schaltung außergewöhnlich niedrig ist. Zum Vergleich: Viele Mittelmotorräder der Konkurrenz liegen in der gleichen Kategorie bei 13 bis 14 Kilogramm.
Die Bedienung erfolgt über einen einzigen Taster im Vorbau. Zwölf kreisförmig angeordnete LEDs zeigen die aktive Unterstützungsstufe und den verbleibenden Akkustand an. Über die BH-App lassen sich die vier Unterstützungsstufen individuell konfigurieren und die Fahrtdaten auswerten.
iAerolight: Die drei Ausstattungsvarianten im Vergleich
| Modell | Schaltung | Laufräder | Akku gesamt | Preis |
|---|---|---|---|---|
| iAerolight Pro 1.7 | Shimano 105 Di2, 1x12 | FSA Team 35 TR | 410 Wh | ca. 7.700 Euro |
| iAerolight Pro 1.8 | Shimano Ultegra Di2, 1x12 | FSA Trimax 35 TR | 410 Wh | ca. 9.000 Euro |
| iAerolight Pro 1.9 | Shimano Dura-Ace Di2, 1x12 | BH Evo C50 Carbon | 590 Wh | ca. 11.000 Euro |
Das Topmodell Pro 1.9 ist die einzige Variante, bei der der XPro Range Extender mit 180 Wattstunden serienmäßig enthalten ist. Dadurch ergibt sich ab Werk eine Gesamtkapazität von 590 Wattstunden. Bei den Modellen 1.7 und 1.8 ist der Basisakku mit 410 Wattstunden verbaut, der Range Extender ist separat erhältlich.
Core Carbon und Core Race: Die zugänglichere Alternative
Wer ein BH E-Rennrad sucht, ohne die Preisklasse des iAerolight zu erreichen, findet in der Core-Linie eine solide Alternative. Das Core Carbon setzt auf einen Carbonrahmen mit dem gleichen 2EXMAG-Motor, fasst jedoch 540 Wattstunden im Unterrohr. Die Reichweite gibt BH damit mit bis zu 165 Kilometern an. Mit dem optionalen Range Extender erweitert sich die Kapazität auf 720 Wattstunden.
Das Core Race 1.2 bietet den Einstieg in das BH-E-Rennradsystem mit einem Aluminiumrahmen. Das Rad verfügt über dieselbe ACR-Kabelführung, die alle Züge und Leitungen vollständig im Rahmen und Vorbau versteckt. Rahmen und Carbongabel besitzen außerdem Befestigungspunkte für Schutzbleche und einen Gepäckträger, was das Modell alltagstauglich macht.
Worauf du beim Kauf achten solltest
Akkukapazität und Reichweitenplanung
BH ermöglicht bei allen Modellen, einen Range Extender in Flaschenform am Sitzrohr zu montieren. Das ist praktisch, belegt aber einen der beiden Flaschenhalterplätze. Wer regelmäßig lange Touren mit viel Höhenprofil plant, sollte den Range Extender von Anfang an einkalkulieren. Bei Temperaturen unter zehn Grad Celsius verlieren Lithium-Ionen-Akkus erfahrungsgemäß 10 bis 20 Prozent ihrer Kapazität, was die Reichweite auf langen Herbst- und Frühjahrsausfahrten spürbar beeinflusst.
Rahmengröße: Nur drei Optionen beim iAerolight
Das iAerolight ist ausschließlich in den Rahmengrößen S, M und L erhältlich. Das ist weniger Auswahl als beim motorlosen Aerolight, das in sechs Größen verfügbar ist. Wer klein oder groß ist, sollte die Geometrietabelle vor dem Kauf sorgfältig prüfen. Für die Core-Modelle steht eine breitere Größenauswahl zur Verfügung.
Schaltgruppe und Wartungsaufwand
Alle iAerolight-Varianten kommen ausschließlich mit elektronischen Di2-Schaltgruppen von Shimano. Das erhöht die Schaltpräzision und ermöglicht individuelle Schaltprogrammierung über die Shimano-App. Gleichzeitig erhöht es den Aufwand bei einer Reparatur, weil elektronische Schaltkomponenten im Fachhandel aufwendiger zu diagnostizieren und zu ersetzen sind als mechanische Systeme.
Vorteile und Nachteile im Überblick
Vorteile
- Selbst entwickelter und produzierter BH 2EXMAG-Motor mit 65 Newtonmeter Drehmoment
- Sehr geringes Motorgewicht von 2,1 Kilogramm
- Hohe Trittfrequenzunterstützung bis 110 Umdrehungen pro Minute
- Vollständige ACR-Innenverkabelung bei allen Modellen
- Erweiterbare Akkukapazität durch XPro Range Extender
- Breite Preisrange vom Aluminiumeinsteiger bis zum Topcarbon-Modell
- Fünf Jahre Motorgarantie
- Kein spürbarer Motorwiderstand beim Fahren ohne Unterstützung
Nachteile
- iAerolight nur in drei Rahmengrößen erhältlich
- BH-Service und Händlernetz in Deutschland kleiner als bei Bosch-basierten Marken
- Ersatzteile und Reparaturen für den Eigenmotor ausschließlich über BH-Händler
- Kein Farbdisplay bei den iAerolight-Modellen, Akkuanzeige nur per LED-Kranz
Einsatzmöglichkeiten: Wofür eignen sich die Modelle?
| Einsatz | Geeignetes Modell | Hinweis |
|---|---|---|
| Sportausfahrten und Renngruppen | iAerolight Pro 1.7 bis 1.9 | Leicht, schnell, aerodynamisch |
| Lange Touren mit viel Höhenprofil | Core Carbon mit Range Extender | 720 Wh Gesamtkapazität |
| Alltagspendeln mit Gepäck | Core Race 1.2 | Trägerhalter und Schutzblech-Ösen |
| Mehrtagesausfahrten | Core Carbon | Hohe Akkukapazität, robuste Ausstattung |
| Einsteiger ins E-Rennrad | Core Race 1.2 | Niedriger Einstiegspreis, bewährter Motor |
| Wettkampforientierte Fahrer | iAerolight Pro 1.9 | Leichteste und aerodynamischste Variante |
BH und der Profi-Radsport
BH Bikes ist seit Jahrzehnten im professionellen Straßenradsport präsent. Das Buff-BH-Team tritt mit BH-Rädern bei UCI-Wettbewerben an. Der technische Anspruch, der in diesem Kontext notwendig ist, fließt direkt in die Serienentwicklung ein. Der 2EXMAG-Motor entstand aus dem Anspruch heraus, einen Antrieb zu bauen, der sich wie kein Fremdkörper im Rahmen anfühlt und bei hohen Trittfrequenzen problemlos mitläuft. Dieses Ziel verfolgte BH konsequent durch den Einsatz eines Magnesiumgehäuses, seitlicher Kühlung und eines telemetrischen Drehmomentsensors.
Tipp: Wer das iAerolight mit dem XPro Range Extender kaufen möchte, sollte beachten, dass dieser beim Modell 1.7 und 1.8 separat erworben werden muss. Nur beim Pro 1.9 ist er im Lieferumfang enthalten. Außerdem belegt der eingesteckte Flaschenakku einen der Halterplätze am Sitzrohr dauerhaft, was auf langen Touren die Trinkwasserversorgung am Rad einschränkt.
Preiseinordnung und Marktvergleich
BH positioniert sich mit dem iAerolight deutlich im Premiumsegment. Ab rund 7.700 Euro beginnt das günstigste iAerolight, das Topmodell liegt bei knapp 11.000 Euro. Damit trifft das Modell auf direkte Konkurrenz durch den Wilier Filante Hybrid, den Specialized Creo SL und den Scott Addict eRIDE. Im Vergleich zu Nabenmotor-Konzepten wie dem Mahle-basierten Wilier bietet der BH-Mittelmotor mehr Drehmoment und bessere Steigungsleistung bei gleichzeitig sehr geringem Gewicht.
Das Core Carbon bietet mit rund 5.700 Euro einen gut begründeten Einstieg in die Carbonklasse von BH. Das Core Race 1.2 liegt mit etwa 2.900 Euro im erschwinglichen Segment und macht das BH-Antriebskonzept für eine deutlich breitere Käufergruppe zugänglich.
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