Bianchi E-Rennrad

Bianchi
Aria E-Road 2024 | 105 Wh | 28 Zoll | Diamanteine Farbe

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Seit 1885 baut Bianchi Fahrräder in Italien. Damit zählt das Unternehmen aus Treviglio zu den weltweit ältesten Fahrradmarken überhaupt. Über mehr als ein Jahrhundert hat Bianchi im Profisport Siege bei der Tour de France, dem Giro d’Italia und zahlreichen anderen Klassikern gesammelt. Mit dem E-Rennrad e-Oltre überträgt Bianchi diese Erfahrung auf elektrisch unterstützte Straßenräder und kombiniert das aerodynamische Rahmenkonzept des Oltre mit dem neuen Mahle X30 Nabenmotor. Wer ein E-Rennrad mit klarer Profi-DNA und konsequenter Motorintegration sucht, findet im e-Oltre ein technisch eigenständiges Angebot.
Das Bianchi e-Oltre: Das aktuelle E-Rennrad-Modell
Das e-Oltre ist das aktuelle E-Straßenrennrad von Bianchi und seit 2025 im Handel erhältlich. Der Rahmen basiert direkt auf dem Oltre e-Road Carbon, dem aerodynamisch optimierten Rennradrahmen der Italiener, und übernimmt dessen Geometrie nahezu unverändert. Mit sieben Rahmengrößen von 47 bis 61 Zentimeter bietet Bianchi eine für ein E-Rennrad ungewöhnlich breite Größenauswahl.
Optisch unterscheidet sich das e-Oltre kaum von einem klassischen Rennrad. Die integrierte Kabelführung, der verborgene Akku im Unterrohr und die schlichte iWoc-ONE-Steuereinheit am Lenker sorgen dafür, dass der Motorantrieb auf den ersten Blick nicht erkennbar ist. Das Rad ist ausschließlich in Bianchis Hausfarbe Celeste erhältlich.
Der Mahle X30: Motor mit klarem Rennradfokus
Das technische Kernelement des e-Oltre ist der Mahle X30, ein Hinterrad-Nabenmotor der dritten Generation des deutschen Antriebsspezialisten Mahle SmartBike Systems. Bianchi war bei der Entwicklung des X30 direkt als Partner beteiligt und hat das e-Oltre von Grund auf für diesen Motor ausgelegt. Das erklärt die außergewöhnlich gute Abstimmung zwischen Rahmen und Antriebsystem.
Die wichtigsten technischen Daten des Mahle X30:
- Drehmoment: 45 Newtonmeter
- Motorgewicht: 1,9 Kilogramm
- Dauerleistung: 250 Watt
- Drehmomentsensor: kombinierter Drehmoment- und Trittfrequenzsensor
- Unterstützungsstufen: drei, individuell per App einstellbar
- Konnektivität: ANT+ und Bluetooth kompatibel
Gegenüber dem Vorgänger Mahle X20 setzt der X30 auf mehr Unterstützung im mittleren Tempobereich, also dort, wo Straßenfahrer am häufigsten unterwegs sind. Der Sensor reagiert auf Änderungen der Tretkraft nahezu verzögerungsfrei und erzeugt damit ein Fahrgefühl, das sich deutlich natürlicher anfühlt als bei vielen Mittelmotorsystemen. Im ausgeschalteten Betrieb oder oberhalb von 25 km/h baut der Motor keinen spürbaren Widerstand auf.
Drei Ausstattungsvarianten im Vergleich
Das e-Oltre ist in drei Varianten erhältlich, die sich in Schaltgruppe, Cockpit und Gewicht unterscheiden. Der Motor, der Akku, die Laufräder von Velomann Plutonium Carbon und die Shimano-Bremsanlage mit 160-Millimeter-Rotoren sind bei allen drei Modellen identisch.
| Modell | Schaltgruppe | Cockpit | Gewicht | Preis UVP |
|---|---|---|---|---|
| e-Oltre Shimano 105 | Shimano 105, 2x12 (mechanisch) | Velomann Viper Alu | 12 Kilogramm | 4.999 Euro |
| e-Oltre Ultegra Di2 | Shimano Ultegra Di2, 2x12 | Velomann, zweiteilig | 11,5 Kilogramm | 6.499 Euro |
| e-Oltre Dura-Ace Di2 | Shimano Dura-Ace Di2, 2x12 | Reparto Corse Carbon, einteilig | 11 Kilogramm | 9.999 Euro |
Das Topmodell mit Dura-Ace Di2 ist mit einem Gewicht von 11 Kilogramm das leichteste E-Rennrad in diesem Vergleich und eines der leichtesten vollausgestatteten E-Rennräder auf dem Markt überhaupt. Der Gewichtsunterschied zwischen der 105-Version und dem Dura-Ace-Modell von einem Kilogramm erklärt sich durch die leichtere Schaltgruppe und das einteilige Carboncockpit des Topmodells.
Akku, Reichweite und Range Extender
Im Unterrohr des e-Oltre sitzt der Mahle iX2-Akku mit 250 Wattstunden. Der Akku kann nicht entnommen werden, sondern lädt über einen integrierten Ladeanschluss am Rahmen. Mit dem 4A-Schnellladegerät erreicht der Akku innerhalb von zwei Stunden 80 Prozent Kapazität.
Bianchi gibt die Reichweite mit bis zu 90 Kilometern an. Ein Erfahrungsbericht von Rennrad-News aus einem ausführlichen Fahrbericht belegt, dass auf einer Runde mit 34 Kilometern und 648 Höhenmetern nach dem Fahren im Smart-Assist-Modus noch 45 Prozent Akkukapazität verblieben. Daraus ergibt sich für Fahrer mit normaler Körperstatur eine realistisch erreichbare Reichweite von 70 bis 90 Kilometern auf hügeligen Strecken.
Wer mehr Reichweite benötigt, kann den Mahle eX1 Range Extender am Sattelrohr montieren. Dieser externe Zusatzakku fasst 171 Wattstunden und verlängert die Reichweite laut Hersteller um bis zu 55 Kilometer. Er belegt dabei einen der Flaschenhalterplätze am Rahmen.
Tipp: Bei Temperaturen unter zehn Grad Celsius verliert der Lithium-Ionen-Akku erfahrungsgemäß 10 bis 20 Prozent seiner nominellen Kapazität. Wer das e-Oltre in den Herbst- und Wintermonaten nutzt, sollte die Reichweite entsprechend niedriger einplanen und bei langen Ausfahrten den Range Extender mitführen.
Worauf du beim Kauf achten solltest
Geometrie: Sportlich, aber nicht extrem
Das e-Oltre orientiert sich in seiner Geometrie am Oltre, dem aerodynamischen Rennrad von Bianchi. Der Stack-Reach-Wert fällt sportlich aus und zielt auf Fahrende, die eine relativ gestreckte Sitzposition bevorzugen. Anfänger oder Fahrende, die viel Wert auf eine aufrechte Haltung legen, sollten die Geometrietabelle vor dem Kauf sorgfältig prüfen.
Schaltgruppe: Mechanisch oder elektronisch?
Die 105-Variante bietet den günstigsten Einstieg und kommt mit einer mechanischen Schaltgruppe. Das bedeutet Schalten per Seilzug, was zuverlässig und einfach zu warten ist. Die Di2-Varianten schalten elektronisch, was präziser ist und sich über die Schalthebel am Lenker direkt steuern lässt, ohne dass der Fahrer zusätzliche Knöpfe bedienen muss.
Farbe und Verfügbarkeit
Das e-Oltre ist ausschließlich in Celeste, der charakteristischen Blaugrün-Farbe von Bianchi, erhältlich. Eine Farbauswahl gibt es nicht. Das Rad wird über autorisierte Bianchi-Händler vertrieben und ist nicht direkt bei Bianchi bestellbar.
Einsatzmöglichkeiten: Für wen ist das e-Oltre geeignet?
| Einsatz | Eignung | Hinweis |
|---|---|---|
| Sportausfahrten auf Asphalt | Sehr gut | Leicht, aerodynamisch, natürliche Unterstützung |
| Gruppenfahrten mit gemischten Niveaus | Sehr gut | Motor gleicht Leistungsunterschiede aus |
| Lange Touren mit Höhenprofil | Gut | Range Extender empfohlen ab 80+ Kilometer |
| Alltagspendeln | Bedingt | Kein Gepäckträger oder Schutzblech-Ösen |
| Gravel und Schotterwege | Nicht geeignet | Rein straßenoptimierte Geometrie |
| Einsteiger ins Rennradfahren | Bedingt | Sportliche Geometrie, hoher Preis |
Vorteile und Nachteile im Überblick
Vorteile
- Sehr geringes Gewicht ab 11 Kilogramm beim Topmodell
- Bianchi war Entwicklungspartner des Mahle X30: Motor und Rahmen sind aufeinander abgestimmt
- Sieben Rahmengrößen für optimale Passform
- Nahezu unsichtbare Motorintegration
- Schnellladefähiger Akku: 80 Prozent in zwei Stunden
- Starke Markentradition aus über 135 Jahren Rennsport
- Erweiterbar mit Mahle eX1 Range Extender
Nachteile
- Nur in der Farbe Celeste erhältlich, keine Farbwahl
- Akku fest verbaut, nicht entnehmbar
- Kein Gepäckträger- oder Schutzblech-Mounting am Rahmen
- Kleiner Basisakku mit 250 Wattstunden für sehr lange Ausfahrten
- Ausschließlich über autorisierte Händler verfügbar
Bianchi und der Profisport: Warum das für Käufer relevant ist
Bianchi ist ab der Saison 2026 technischer Partner des UCI WorldTour-Teams Bahrain Victorious. Die Rahmenentwicklung, die für den Wettkampf auf höchstem Niveau notwendig ist, fließt direkt in die Serienmodelle ein. Das e-Oltre basiert auf dem Oltre, dem Wettkampfrad der Profis. Die aerodynamischen Profile, die Steifigkeitswerte und die Gewichtsoptimierung des Carbonrahmens folgen denselben Konstruktionsprinzipien wie das Profirad. Für Käufer bedeutet das: technologische Substanz hinter einer Marke, die ihre Versprechen im Wettkampf beweist.
Markteinordnung und Preisvergleich
Das e-Oltre startet bei 4.999 Euro mit der mechanischen 105-Schaltgruppe. Die Ultegra Di2-Version kostet 6.499 Euro, das Dura-Ace Di2-Topmodell liegt bei 9.999 Euro. Damit positioniert sich Bianchi preislich im oberen Mittelfeld des E-Rennradsegments.
Im direkten Vergleich mit Mitbewerbern bietet das e-Oltre ein konkurrenzfähiges Gewicht und einen vergleichbaren Motoransatz. Das Orbea Gain M20i beginnt bei rund 3.700 Euro, das Wilier Garda Hybrid bei rund 5.300 Euro und der Trek Domane+ SLR liegt je nach Ausstattung deutlich über 10.000 Euro. Bianchis Einstiegspreis ist damit für einen Carbonrahmen mit aktuellem Nabenmotor ein gut begründetes Angebot.
Wer ein Vorjahresmodell oder Händlerlager findet, kann bei dieser Preisklasse erfahrungsgemäß 10 bis 20 Prozent gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung sparen. Ein systematischer Preisvergleich zahlt sich bei Rädern in dieser Kategorie deshalb besonders aus.
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