
Die besten günstigen E-Bikes: Top-Modelle unter 2.000 Euro im Vergleich
Günstige E-Bikes bieten mittlerweile solide Technik, ansprechendes Design und erstaunliche Reichweiten. Wer ein preiswertes Pedelec unterhalb der Premium-Preisklasse sucht, findet heute viele überzeugende Modelle. Dank wachsender Auswahl, Innovationen bei Antriebssystemen und steigendem Wettbewerb unter den Herstellern ist der Einstieg ins elektrische Radfahren auch mit kleinerem Budget problemlos möglich.
Dieser Beitrag zeigt dir, worauf du bei günstigen E-Bikes achten solltest, welche Ausstattung in dieser Preisklasse sinnvoll ist und welche Modelle mit gutem Preis-Leistungsverhältnis überzeugen. So findest du ein zuverlässiges Budget E-Bike, das perfekt zu deinen Bedürfnissen passt.
Was gilt 2026 als günstiges E-Bike? Preisklassen im Überblick
Ein E-Bike gilt als günstig, wenn es unterhalb von 2.000 Euro liegt. In diesem Preissegment findest du Modelle mit solider Grundausstattung, zuverlässigen Motoren und brauchbarer Akkuleistung. Die Zeiten, in denen günstige E-Bikes nur minderwertige Technik boten, sind vorbei. Heute bekommst du bereits ab 1.000 Euro funktionale Pedelecs für den Alltag.
Preisklassen bei günstigen E-Bikes
1.000 bis 1.500 Euro: Einstiegsklasse
- Meist Front- oder Heckmotor von Herstellern wie Bafang oder Ananda
- Akkukapazität: 250 bis 400 Wh
- Ideal für Stadt und kürzere Strecken (bis 15 km einfach)
- Einfache Ausstattung: mechanische Bremsen, oft ohne Federgabel
- Häufig mit 3-Gang Nabenschaltung oder 6-7 Gang Kettenschaltung
- Gewicht: 24 bis 28 kg
1.500 bis 2.000 Euro: Solide Mittelklasse
- Oft Mittelmotor von Bafang, Ananda oder Shimano Steps
- Akkukapazität: 400 bis 500 Wh
- Für Pendler, Touren und leichtes Gelände
- Bessere Ausstattung: mechanische Scheibenbremsen, Federgabel optional
- 7-9 Gang Kettenschaltung oder 5-8 Gang Nabenschaltung
- Trekking- und Mountainbikes verfügbar
- Gewicht: 22 bis 26 kg
Günstige E-Bikes: Vor- und Nachteile im Vergleich zu Premium-Modellen
Vorteile günstiger E-Bikes
- Preis-Leistung: Für Gelegenheitsfahrer und Einsteiger völlig ausreichende Technik zu fairem Preis.
- Niedrige Einstiegshürde: Ausprobieren, ob E-Bike-Fahren überhaupt zu dir passt, ohne großes finanzielles Risiko.
- Alltagstauglich: Für Stadt, Pendeln und kurze Touren bieten günstige E-Bikes alles, was du brauchst.
- Geringerer Wertverlust: Bei günstigeren Anschaffungskosten fällt auch der absolute Wertverlust geringer aus.
- Weniger Diebstahl-Ziel: Hochwertige E-Bikes ab 3.000 Euro sind beliebter bei Fahrraddieben.
Nachteile günstiger E-Bikes
- Motor-Performance: Weniger Drehmoment (oft 40 bis 60 Nm statt 60 bis 85 Nm bei Premium), spürbar an Steigungen.
- Akkukapazität: Kleinere Akkus bedeuten kürzere Reichweite, besonders bei höherer Unterstützung.
- Komponenten: Einfachere Bremsen, Schaltungen und Laufräder, höherer Verschleiß möglich.
- Gewicht: Oft schwerer als Premium-Modelle durch günstigere Materialien.
- Service: Weniger Händlernetz, teils schwierigere Ersatzteilbeschaffung.
- Features: Keine smarten Displays, App-Anbindung oder elektronische Schaltungen.
- Langlebigkeit: Möglicherweise kürzere Lebensdauer bei intensiver Nutzung.
Darauf solltest du bei günstigen E-Bikes achten: Die wichtigsten Kaufkriterien
1. Motor: Typ, Position und Leistung
Die Motorwahl entscheidet maßgeblich über das Fahrgefühl und die Leistung deines günstigen E-Bikes.
Mittelmotor (am besten):
- Natürliches Fahrgefühl durch tiefen Schwerpunkt
- Gleichmäßige Gewichtsverteilung
- Besser an Steigungen
- In dieser Preisklasse: Bafang M400/M420, Ananda M100, Shimano Steps E5000
- Meist bei Modellen ab 1.500 Euro
Heckmotor (sportlich):
- Direkter, kräftiger Schub
- Gut für flaches Gelände
- Leiser als Mittelmotoren
- Häufig bei City-E-Bikes bis 1.500 Euro
Frontmotor (Einstieg):
- Günstigste Variante
- Ausreichend für einfache Stadtfahrten
- Gewöhnungsbedürftiges Fahrgefühl
- Bei Modellen bis 1.200 Euro
2. Akku: Kapazität, Reichweite und Ladezeit
Die Akkukapazität wird in Wattstunden (Wh) angegeben und bestimmt deine Reichweite.
250 bis 350 Wh:
- Reichweite: 30 bis 50 km (Stadt, Eco-Modus)
- Nur für sehr kurze Strecken sinnvoll
- Meist bei sehr günstigen Modellen unter 1.200 Euro
400 bis 500 Wh (Standard bei günstigen E-Bikes):
- Reichweite: 50 bis 80 km (Stadt, gemischter Modus)
- Reichweite: 40 bis 60 km (hügelig, höhere Unterstützung)
- Ausreichend für Pendler mit 10 bis 20 km einfacher Strecke
- Ladezeit: 4 bis 6 Stunden
500 bis 600 Wh (selten unter 2.000 Euro):
- Reichweite: 70 bis 100 km
- Für längere Touren geeignet
- Meist nur bei Modellen knapp unter 2.000 Euro
Faktoren, die die Reichweite beeinflussen:
- Unterstützungsstufe (Eco vs. Turbo)
- Fahrergewicht plus Gepäck
- Streckenprofil (flach vs. Berge)
- Gegenwind und Temperatur
- Reifendruck und Untergrund

3. Bremsen: Sicherheit geht vor
Mechanische Felgenbremsen (V-Brakes):
- Nur noch bei sehr günstigen Modellen unter 1.000 Euro
- Ausreichend für Stadt bei trockenem Wetter
- Schwächer bei Nässe, höherer Verschleiß
Mechanische Scheibenbremsen:
- Standard bei günstigen E-Bikes zwischen 1.200 und 1.800 Euro
- Gute Bremskraft auch bei Nässe
- Robust und wartungsarm
- Meist mit 160 mm Scheiben vorne und hinten
- Ab ca. 1.800 Euro verfügbar
- Beste Bremskraft mit wenig Handkraft
- Dosierbar und zuverlässig
- Ideal bei höherem Gewicht oder Steigungen
4. Schaltung: Nabenschaltung oder Kettenschaltung?
Nabenschaltung (3 bis 8 Gänge):
- Vorteile: Wartungsarm, geschützt, schalten im Stand möglich
- Nachteile: Schwerer, teurer, weniger Gänge
- Ideal für: City-E-Bikes, Pendler im flachen Gelände
- Typisch: Shimano Nexus 3/7/8 Gang
Kettenschaltung (6 bis 10 Gänge):
- Vorteile: Leichter, günstiger, mehr Gangabstufungen
- Nachteile: Wartungsintensiver, anfällig für Verschmutzung
- Ideal für: Trekking, MTB, sportliche Fahrer
- Typisch: Shimano Tourney/Altus (6-8 Gänge)
Für günstige E-Bikes empfehlenswert:
- Stadt: 3-5 Gang Nabenschaltung oder 7-Gang Kettenschaltung
- Trekking: 7-9 Gang Kettenschaltung
- MTB: 8-9 Gang Kettenschaltung
5. Rahmen und Geometrie
Rahmenmaterial: Fast alle günstigen E-Bikes haben Aluminiumrahmen. Das ist gut, denn Aluminium ist leicht, rostfrei und stabil. Stahlrahmen sind schwerer und heute nur noch selten zu finden.
Rahmenformen:
- Trapez/Wave (Damen): Tiefer Einstieg, bequem, ideal für Stadt und Alltag
- Diamant (Herren): Klassische Form, stabiler, sportlicher
- Tiefeinsteiger: Extra tiefer Durchstieg, perfekt für ältere Fahrer oder eingeschränkte Mobilität
Reifengröße:
- 26 Zoll: Kompakt, wendig, für kleinere Fahrer (unter 165 cm)
- 27,5 Zoll: Guter Kompromiss, häufig bei E-MTBs
- 28 Zoll: Standard bei City und Trekking, ruhiger Lauf, für Fahrer ab 165 cm
6. Ausstattung: Was brauchst du wirklich?
Unverzichtbar für Alltag und Straßenverkehr:
- Beleuchtung (fest montiert, vorne und hinten)
- Schutzbleche vorne und hinten
- Kettenschutz oder geschlossener Kettenkasten
- Ständer
- Klingel
Sinnvoll für Pendler:
- Gepäckträger (Belastbarkeit mindestens 25 kg)
- Befestigungsmöglichkeit für Taschen
- Rücklicht mit Standlichtfunktion
Nützlich für Komfort:
- Federgabel (bei schlechten Straßen oder Kopfsteinpflaster)
- Gefederter Sattel oder Sattelstütze
- Ergonomische Griffe
Oft überflüssig bei günstigen E-Bikes:
- USB-Ladeport am Display
- App-Anbindung
- Automatische Schaltung
Wie viel Reichweite ist realistisch bei günstigen E-Bikes?
Die Reichweite ist für viele Käufer das wichtigste Kriterium. Leider werben Hersteller oft mit unrealistischen Maximalwerten. Hier ist, was du wirklich erwarten kannst:
Realistische Reichweiten nach Akkugröße
300 Wh Akku:
- Eco-Modus (flach): 40 bis 50 km
- Normal-Modus (Stadt): 25 bis 35 km
- Sport-Modus (gemischt): 20 bis 30 km
400 Wh Akku:
- Eco-Modus (flach): 60 bis 80 km
- Normal-Modus (Stadt): 40 bis 55 km
- Sport-Modus (Steigungen): 30 bis 40 km
500 Wh Akku:
- Eco-Modus (flach): 80 bis 100 km
- Normal-Modus (Stadt): 55 bis 70 km
- Sport-Modus (bergig): 40 bis 50 km
So holst du mehr Reichweite heraus
- Niedrige Unterstützungsstufe nutzen: Eco statt Turbo kann die Reichweite verdoppeln
- Richtig schalten: Kleine Gänge an Steigungen entlasten den Motor
- Reifendruck prüfen: Optimal aufgepumpte Reifen (3 bis 4 bar) rollen leichter
- Gewicht reduzieren: Jedes Kilo weniger spart Energie
- Vorausschauend fahren: Häufiges Anfahren kostet viel Strom
- Akku pflegen: Bei Raumtemperatur lagern, nicht dauerhaft voll oder leer
Günstige E-Bikes: Diese Marken und Modelle überzeugen 2025/2026
Bewährte Marken für günstige E-Bikes
Deutsche Marken (Einstiegsmodelle):
- Fischer: Solide City- und Trekking-E-Bikes ab 1.200 Euro, guter Service
- Prophete: Breites Sortiment, oft bei Baumärkten und Online
- Zündapp: Traditionshersteller, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Telefunken: Fokus auf City-E-Bikes, einfache Technik
Große Fahrradmarken (untere Preisklassen):
- Winora: Einige Modelle knapp unter 2.000 Euro
- Hercules: Trekking- und City-E-Bikes, deutsche Marke
- Raleigh: Britischer Traditionshersteller mit Einstiegsmodellen
- Bulls: Vereinzelt E-MTBs unter 2.000 Euro
Online- und Direktvertriebsmarken:
- Decathlon: Riverside und Rockrider E-Bikes, ab 1.200 Euro
- Engwe: Faltbare E-Bikes, Fat Tire Modelle
- ADO: Leichte Urban E-Bikes
- Tenways: Stylische City-Pedelecs mit Riemenantrieb
Discounter-Marken:
- Aldi/Lidl: Saisonale Angebote, meist Fischer oder Prophete
- Real/Kaufland: Verschiedene Marken im Aktionspreis
Top 7: Diese günstigen E-Bikes überzeugen im Vergleich
| Modell | Preis | Motor | Akku | Schaltung | Besonderheiten | Einsatz |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Fischer Cita 2.2i | ca. 1.950 € | Mittelmotor Bafang | 418 Wh | Shimano 7-Gang | Komfortabel, gute Reichweite | City/Touren |
| Prophete Entdecker e9.7 | ca. 1.700 € | Heckmotor Bafang | 374 Wh | Shimano 7-Gang | Trapezrahmen, Federung | Trekking |
| Bulls Lacuba EVO Lite | ca. 1.900 € | Mittelmotor Bafang | 500 Wh | Shimano 8-Gang | Viel Ausstattung, robust | Alltag/Pendeln |
| Decathlon Riverside 540 E | ca. 1.800 € | Mittelmotor Bafang | 418 Wh | Shimano 9-Gang | Sportlich, gutes Display | Trekking/Sport |
| Telefunken Expedition XT480 | ca. 1.400 € | Heckmotor | 374 Wh | Shimano 7-Gang | Günstig, solide Basis | Stadt/Pendeln |
| Zündapp Z502 | ca. 1.600 € | Mittelmotor | 468 Wh | Shimano 7-Gang | Tiefeinsteiger, komfortabel | Stadt/Senioren |
| Engwe Engine Pro | ca. 1.500 € | Heckmotor | 768 Wh | Shimano 7-Gang | Fat Tire, faltbar, hohe Reichweite | Mixed/Abenteuer |
Hinweis: Preise schwanken je nach Händler und Saison. Die Angaben sind Richtwerte für 2025/2026.
E-Bike-Typen: Welches günstige Modell passt zu dir?
E-Citybike: Komfort für Stadt und Alltag
Merkmale:
- Tiefer Einstieg oder Trapezrahmen
- Aufrechte, entspannte Sitzposition
- 3 bis 7 Gang Nabenschaltung
- Volle Ausstattung (Licht, Schutzbleche, Gepäckträger)
- Oft mit Rücktrittbremse
Für wen geeignet: Perfekt für Stadtfahrten, Einkäufe, kurze Arbeitswege (bis 10 km). Ideal für entspanntes Fahren ohne sportliche Ambitionen.
Preis: 1.200 bis 1.800 Euro
Beispiele: Fischer Cita, Prophete Geniesser, Telefunken Multitalent
E-Trekkingrad: Vielseitig für Touren und Pendeln
Merkmale:
- Sportlichere Geometrie als City-E-Bike
- Diamant- oder Trapezrahmen
- 7 bis 9 Gang Kettenschaltung
- Höhere Akkukapazität (400 bis 500 Wh)
- Oft mit Federgabel
Für wen geeignet: Für Pendler mit längeren Strecken (15 bis 30 km), Wochenendtouren und gemischte Untergründe (Asphalt, Schotter).
Preis: 1.500 bis 2.000 Euro
Beispiele: Prophete Entdecker, Bulls Lacuba, Decathlon Riverside
E-Mountainbike: Für leichte Trails und Waldwege
Merkmale:
- Robuster Rahmen, meist Diamant
- Federgabel (100 bis 120 mm Federweg)
- 8 bis 10 Gang Kettenschaltung
- Breite, grobstollige Reifen (27,5 oder 29 Zoll)
- Mechanische Scheibenbremsen
Für wen geeignet: Für Hobby-Mountainbiker, Waldwege, leichte Trails. Nicht für anspruchsvolles Gelände oder Sprünge.
Preis: 1.600 bis 2.000 Euro
Beispiele: Bulls Lacuba EVO Cross, Prophete Graveler, Ghost E-Teru (Auslaufmodelle)
Wichtig: Günstige E-MTBs eignen sich nicht für schweres Gelände. Für ernsthaftes Trail-Riding solltest du mindestens 2.500 bis 3.000 Euro einplanen.
Falt-E-Bikes: Kompakt für Pendler und Camper
Merkmale:
- Zusammenklappbar auf 80 bis 100 cm
- Kleine Räder (16 bis 20 Zoll)
- Kompakter Akku (250 bis 500 Wh)
- Gewicht: 18 bis 25 kg
Für wen geeignet: Ideal für Pendler mit Bahn/Auto-Kombination, Camper, Bootsfahrer oder bei wenig Stauraum.
Preis: 1.000 bis 1.600 Euro
Beispiele: ADO Air 20 Pro, Engwe EP-2, Bluewheel BXB55
Wartung, Service und Akkupflege bei günstigen E-Bikes
Auch günstige E-Bikes halten lange, wenn du sie richtig pflegst. Hier sind die wichtigsten Tipps.
Regelmäßige Wartung
Alle 2 bis 3 Monate:
- Kette reinigen und ölen
- Reifendruck prüfen (3 bis 4 bar)
- Bremsen kontrollieren (Bremsbeläge, Züge)
- Schrauben nachziehen (Lenker, Sattel, Gepäckträger)
Jährlich (oder alle 1.000 km):
- Inspektion beim Fachhändler (ca. 50 bis 100 Euro)
- Kette und Ritzel auf Verschleiß prüfen
- Lager kontrollieren und fetten
- Software-Updates (falls verfügbar)
Nach 2.000 bis 3.000 km:
- Bremsbeläge erneuern (ca. 20 bis 40 Euro)
- Kette wechseln (ca. 15 bis 30 Euro)
- Reifen erneuern (ca. 30 bis 60 Euro pro Reifen)
Akku richtig pflegen
Laden:
- Akku nicht dauerhaft am Ladegerät lassen
- Idealer Ladestand: 30 bis 80 % (nicht immer auf 100 % laden)
- Bei Raumtemperatur laden (15 bis 25 Grad)
Lagern:
- Bei längerer Pause (über 4 Wochen): Akku bei 50 bis 60 % Ladung lagern
- Kühl und trocken aufbewahren (10 bis 20 Grad)
- Alle 2 bis 3 Monate nachladen
Lebensdauer: Ein Akku hält 500 bis 800 Ladezyklen. Bei 50 km pro Ladung sind das 25.000 bis 40.000 km. Bei durchschnittlich 2.000 km pro Jahr hält der Akku 12 bis 20 Jahre, altert aber nach 5 bis 8 Jahren merklich.
Austausch: Ersatzakkus kosten je nach Kapazität 250 bis 500 Euro. Bei günstigen E-Bikes lohnt sich ein Austausch meist nur in den ersten 5 Jahren.
Häufige Probleme und Lösungen
Motor ruckelt oder setzt aus:
- Sensoren am Tretlager reinigen
- Software-Update prüfen
- Kontakte überprüfen
Reichweite sinkt plötzlich:
- Reifendruck prüfen
- Kette ölen
- Akku-Temperatur beachten (bei Kälte sinkt Kapazität)
- Bremsbeläge anschleifen
- Bremsscheiben mit Bremsenreiniger säubern
- Beläge auf Verschleiß prüfen
Schaltung springt:
- Schaltzüge nachstellen
- Schaltwerk ausrichten
- Kette und Ritzel auf Verschleiß prüfen
Häufig gestellte Fragen zu günstigen E-Bikes
Lohnt sich ein günstiges E-Bike unter 1.500 Euro? Ja, wenn du nur gelegentlich kurze Strecken in der Stadt fährst. Für tägliches Pendeln oder längere Touren solltest du mindestens 1.500 bis 1.800 Euro investieren, um ausreichend Akkukapazität und Qualität zu bekommen.
Wie lange hält ein günstiges E-Bike? Bei guter Pflege und moderater Nutzung (2.000 bis 3.000 km pro Jahr) halten günstige E-Bikes 5 bis 8 Jahre. Der Akku altert nach 5 bis 7 Jahren merklich, ein Austausch kostet 250 bis 500 Euro.
Welche Reichweite kann ich bei einem 400 Wh Akku erwarten? Realistisch sind 50 bis 70 km bei gemischter Nutzung in der Stadt. Im Eco-Modus auf flachen Strecken sind auch 80 km möglich. Bei Steigungen und hoher Unterstützung sinkt die Reichweite auf 40 bis 50 km.
Sind günstige E-Bikes sicher? Ja, wenn sie mechanische Scheibenbremsen, eine funktionierende Beleuchtung und eine solide Verarbeitung haben. Achte auf CE-Kennzeichnung und kaufe bei seriösen Händlern. Billigst-Importe ohne Zertifizierung können unsicher sein.
Welcher Motor ist besser: Mittelmotor oder Heckmotor? Der Mittelmotor bietet ein natürlicheres Fahrgefühl und bessere Performance an Steigungen. Heckmotoren sind günstiger und für flache Stadtfahrten ausreichend. Frontmotoren würde ich nur bei sehr einfachen Modellen unter 1.000 Euro in Kauf nehmen.
Kann ich ein günstiges E-Bike auch gebraucht kaufen? Ja, aber mit Vorsicht. Prüfe den Akku-Zustand (Ladezyklen, Restkapazität), die Bremsen und den Gesamtzustand. Ein 2 bis 3 Jahre altes E-Bike für 800 bis 1.200 Euro kann ein Schnäppchen sein, wenn der Akku noch gut ist.
Brauche ich eine Gangschaltung bei einem E-Bike? Ja, auch mit Motor hilft eine Schaltung bei Steigungen und ermöglicht effizienteres Fahren. Mindestens 3 Gänge sollten es sein, ideal sind 7 bis 9 Gänge.
Was ist besser: Nabenschaltung oder Kettenschaltung? Für die Stadt ist eine Nabenschaltung (z.B. Shimano Nexus 7) ideal, da sie wartungsarm ist. Für Touren und sportlicheres Fahren ist eine Kettenschaltung mit mehr Gängen besser.
Wie schwer darf ich bei einem günstigen E-Bike sein? Die meisten E-Bikes sind für ein Gesamtgewicht (Fahrer plus Gepäck) von 120 bis 130 kg ausgelegt. Schwerere Fahrer sollten auf stabile Laufräder, gute Bremsen und höheres Drehmoment (mindestens 50 Nm) achten.
Wo kaufe ich am besten ein günstiges E-Bike? Online bei Decathlon, bei lokalen Fachhändlern oder auf Pedali Preise vergleichen. Fachhändler bieten besseren Service, Online-Shops oft niedrigere Preise. Wichtig: Seriöse Marke wählen und auf Garantie achten.
Günstige E-Bikes kaufen: Checkliste für deine Entscheidung
- Nutzungsprofil:
- ☐ Wofür nutze ich das E-Bike? (Stadt, Pendeln, Touren, Gelände)
- ☐ Wie lang ist meine typische Strecke? (unter 10 km / 10 bis 20 km / über 20 km)
- ☐ Wie oft fahre ich? (täglich / mehrmals pro Woche / gelegentlich)
- ☐ Gibt es Steigungen auf meiner Strecke?
- Budget:
- ☐ Kann ich 1.500 bis 2.000 Euro investieren? (bessere Qualität)
- ☐ Oder muss es unter 1.500 Euro sein? (dann Kompromisse nötig)
- ☐ Kosten für Zubehör eingeplant? (Schloss, Helm, Tasche: ca. 150 bis 250 Euro)
- Technische Anforderungen:
- ☐ Motor: Mindestens 40 Nm Drehmoment (50+ bei Steigungen)
- ☐ Akku: Mindestens 400 Wh für Pendler
- ☐ Bremsen: Mechanische Scheibenbremsen als Minimum
- ☐ Schaltung: Mindestens 3 Gänge, ideal 7 bis 9
- Ausstattung:
- ☐ Beleuchtung fest montiert
- ☐ Schutzbleche und Kettenschutz
- ☐ Gepäckträger (falls benötigt)
- ☐ Ständer
- ☐ Federgabel (bei schlechten Straßen sinnvoll)
- Rahmengröße:
- ☐ Probefahrt gemacht oder Größentabelle des Herstellers geprüft
- ☐ Rahmenform passt zu meinen Bedürfnissen (Tiefeinsteiger / Trapez / Diamant)
- Service:
- ☐ Händler in der Nähe für Wartung
- ☐ Ersatzteile verfügbar (bei No-Name-Marken kritisch)
- ☐ Garantie mindestens 2 Jahre auf Rahmen, Motor, Akku
Die richtige Wahl treffen: So findest du dein günstiges E-Bike
Ein günstiges E-Bike ist eine praktische Lösung für Alltag, Pendeln und Freizeit. Wer weiß, worauf es ankommt, findet zuverlässige Technik und funktionale Ausstattung zum fairen Preis. Die Zeiten, in denen günstig automatisch schlecht bedeutete, sind vorbei. Heute bekommst du bereits zwischen 1.500 und 2.000 Euro solide E-Bikes, die für den normalen Gebrauch völlig ausreichen.
Die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst:
- Investiere mindestens 1.500 Euro, wenn du dein E-Bike regelmäßig nutzen möchtest. Darunter musst du zu viele Kompromisse bei Akku, Motor und Komponenten eingehen.
- Achte auf einen Mittelmotor mit mindestens 50 Nm Drehmoment und einen Akku mit 400 bis 500 Wh. Das gibt dir ausreichend Power und Reichweite für den Alltag.
- Mechanische Scheibenbremsen sind Pflicht. An der Bremse solltest du nicht sparen, denn E-Bikes sind schwerer und schneller als normale Fahrräder.
- Kaufe bei seriösen Händlern und achte auf Garantie. Billigst-Importe von unbekannten Online-Shops können mehr Ärger als Freude bringen.
- Ein Blick auf Motor, Akku, Bremsen und Ausstattung lohnt sich. Günstig heißt nicht billig, viele Modelle zeigen im Test und Alltag, was heute möglich ist.
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