
Seit 1885 steht das geflügelte W für eine Fahrradphilosophie, die Qualität über alles stellt. Damals gründeten Richard Adolf Jaenicke und Johann Baptist Winklhofer ihr „Chemnitzer Velociped-Depôt" und brachten kurz darauf ihr erstes Hochrad namens WANDERER auf den Markt. Was folgte, war eine Unternehmensgeschichte voller Meilensteine: die erste Zweigangnabenschaltung, Verkaufszahlen von 100.000…
Seit 1885 steht das geflügelte W für eine Fahrradphilosophie, die Qualität über alles stellt. Damals gründeten Richard Adolf Jaenicke und Johann Baptist Winklhofer ihr „Chemnitzer Velociped-Depôt" und brachten kurz darauf ihr erstes Hochrad namens WANDERER auf den Markt. Was folgte, war eine Unternehmensgeschichte voller Meilensteine: die erste Zweigangnabenschaltung, Verkaufszahlen von 100.000 Fahrrädern im Jahr 1930 und sogar der Zuspruch der kaiserlichen Familie. Heute schreibt Wanderer unter dem Dach der Hercules GmbH sein nächstes Kapitel, mit modernen E-Bikes und klassischen Fahrrädern, die den alten Markenkern konsequent in die Gegenwart übersetzen.
Der Markenanspruch lässt sich auf einen Satz aus dem Jahr 1920 herunterbrechen, der bis heute gilt: „Wähle Wanderer des Wertes wegen." Dahinter steckt kein Marketing-Versprechen, sondern eine klare Produktphilosophie. Wanderer baut Fahrräder, die auf lange Sicht ihren Wert behalten sollen. Das zeigt sich in der Materialwahl: Stahlrahmen aus Reynolds-Rohren, Kontaktpunkte von Brooks, Lichtanlagen von SON und Antriebskomponenten von Bosch und Shimano. Jedes dieser Bauteile steht für eine eigene Traditionsgeschichte in der Fahrradbranche.
Dabei verzichtet Wanderer bewusst auf den Nostalgie-Modus. Die Marke übersetzt historische Werte in zeitgemäße Technik, ohne dabei die elegante Ästhetik aus dem Blick zu verlieren. Das Ergebnis sind Räder, die sowohl auf dem Weg zur Arbeit als auch auf mehrtägigen Radreisen eine gute Figur machen.
Der Reisetourer R800 richtet sich an ambitionierte Tourenfahrer und Technikbegeisterte. Mit seinem Reynolds-Stahlrahmen, polierten Anbauteilen, einem wartungsarmen Riemenantrieb und einer zuverlässigen Shimano-Nabenschaltung bietet er alles, was ein hochwertiges Reiserad auszeichnet. Die moderat-sportliche Sitzposition erlaubt sowohl entspanntes Pendeln als auch kilometerreiche Tagestouren. Brooks-Komponenten setzen das klassische Design dabei konsequent fort.
Das Reiserad R611 gewann den German Design Award 2025 und zeigt, dass Wanderer auch im muskelgetriebenen Segment Maßstäbe setzt. Ein Reynolds-520-Stahlrahmen, 50 Millimeter breite Reifen und ein Brooks-Kautschuksattel machen es zum Werkzeug für alle, die weite Strecken auf zwei Rädern in Angriff nehmen wollen.
Der WANDERER Student ist das Design-Sondermodell der Marke. Er vereint die Optik historischer Wanderer-Räder mit den technischen Vorzügen der aktuellen Generation. In bequemer, aufrechter Sitzhaltung lässt er sich sowohl durch die Stadt als auch durch das Umland steuern, ohne auf modernen Komfort verzichten zu müssen.
Bei den Elektrofahrrädern setzt Wanderer konsequent auf den Bosch Performance Line CX Motor mit 85 Newtonmeter Drehmoment und das Bosch Smart System. Alle Modelle nutzen das Bosch Kiox 300 Display und lassen sich mit einem 625 Wh Akku bestücken, der Reichweiten von rund 80 bis 120 Kilometer ermöglicht.
E-Tourer I-F5: Das Flaggschiff der Reihe kombiniert den Bosch Performance CX mit einer Shimano Nexus 5-Gang E-Bike-Nabe und einem Gates-Riemenantrieb. Dazu kommen ein Brooks-Sattel, eine BySchulz-Parallelogramm-Sattelstütze und die bis zu 90 Lux helle SON-Lichtanlage. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 170 Kilogramm, was auch vollständig bepackte Touren problemlos möglich macht.
E-Tourer I-12: Wer mehr Gangauswahl bevorzugt, greift zur 12-Gang-Variante mit Shimano Deore XT Kassettenschaltung. Dieses Modell bietet mehr Dynamik auf wechselndem Terrain und eignet sich besonders für sportlich orientierte Touren.
E-Tourer I-F360: Dieses Modell setzt auf ein stufenloses Enviolo-Getriebe mit elektronischer Schaltautomatik. Der Zahnriemenantrieb läuft geräuschlos und benötigt keine Pflege. Eine gefederte Sattelstütze und eine SR-Suntour-Federgabel sorgen zusätzlich für Komfort auf langen Strecken.
E-Fold F5: Das E-Klapprad der Marke bringt rund 25 Kilogramm auf die Waage und passt zusammengeklappt in den Kofferraum, die Bahn oder ein Wohnmobil. Mit einer Shimano Nexus 5-Gang-Nabenschaltung, hydraulischen Shimano MT200 Scheibenbremsen, 20-Zoll-Reifen und einem 545 Wh Bosch-Akku ist es ideal für Pendler und Menschen mit wenig Stauraum.
E-Compact: Die Compact-Reihe verbindet Kompaktheit mit hoher Alltagstauglichkeit. Mit 20- oder 24-Zoll-Rädern und verschiedenen Rahmenversionen verfügbar, deckt sie Stadtfahrten ebenso ab wie kurze Ausflüge ins Umland.
Für den täglichen Arbeitsweg in der Stadt empfiehlt sich das E-Fold F5 oder das E-Compact, da beide Modelle wenig Platz benötigen und sich flexibel in öffentliche Verkehrsmittel oder enge Wohnungen integrieren lassen. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder mehrtägige Radtouren plant, ist mit dem E-Tourer I-F5 oder dem I-F360 besser bedient. Beide verfügen über den großen 625 Wh Akku und eine Ausstattung, die auch über Hunderte Kilometer keine Kompromisse macht. Das klassische R800 oder das ausgezeichnete R611 richten sich an alle, die das Fahrerlebnis ohne elektrische Unterstützung schätzen und dabei nicht auf hochwertige Materialien verzichten wollen.
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