
Aus dem Venezianischen stammt eine der ungewöhnlichsten Erfolgsgeschichten im E-Bike-Markt. Fantic Motor gründete sich 1968 als Motorradhersteller und baute Jahrzehnte lang Enduro-Motorräder, mit denen die Marke Weltmeisterschaften gewann. Heute produziert das Unternehmen ausschließlich E-Bikes. Kein einziges Modell ohne Motor. Diese Konsequenz macht Fantic zu einem der wenigen reinen E-Bike-Spezialisten…
Aus dem Venezianischen stammt eine der ungewöhnlichsten Erfolgsgeschichten im E-Bike-Markt. Fantic Motor gründete sich 1968 als Motorradhersteller und baute Jahrzehnte lang Enduro-Motorräder, mit denen die Marke Weltmeisterschaften gewann. Heute produziert das Unternehmen ausschließlich E-Bikes. Kein einziges Modell ohne Motor. Diese Konsequenz macht Fantic zu einem der wenigen reinen E-Bike-Spezialisten auf dem Markt, dessen Entwicklungswissen direkt aus dem Motorsport kommt.
Der Firmensitz liegt in Treviso, im Herzen Venetiens. Dort entstehen alle E-MTBs nach dem Designprinzip, das Fantic selbst so beschreibt: stabil, reaktionsschnell und auf jedem Untergrund komfortabel. Zum Mutterkonzern Fantic Motor gehört mittlerweile auch die Fahrradmarke F Moser.
Fantic konstruiert seine E-Bikes nach dem GHM-Prinzip: Grip, Handling und Mileage. Hinter diesen drei Begriffen steht ein klares Entwicklungsziel. Die Motorleistung soll über das Hinterrad in saubere Traktion umgewandelt werden. Der Rahmen bleibt dabei verwindungssteif für direktes Handling. Und die Akkukapazität sichert die nötige Reichweite, auch auf anspruchsvollen Touren.
Mehrere Eigenentwicklungen setzen sich technisch von anderen Herstellern ab:
Fantic verbaut drei verschiedene Motorsysteme, je nach Einsatzbereich des Bikes. Diese klare Aufteilung verhindert, dass ein Kompromissmotor für alle Zwecke verwendet wird.
Der Brose S Mag liefert 90 Newtonmeter Drehmoment bei nur 2,8 Kilogramm Eigengewicht. Er tritt geräuschlos an, erzeugt keine Vibrationen und bietet keinen Pedalwiderstand, wenn der Motor ausgeschaltet ist. Fantic setzt ihn in Trail-, All-Mountain-, Enduro- und Downhill-Modellen ein.
Der Yamaha PW-X3 bringt 85 Newtonmeter und wiegt 2,75 Kilogramm. Sein automatisches Unterstützungssystem reagiert auf die Fahrbedingungen und wählt selbstständig die passende Unterstützungsstufe. Damit arbeitet er besonders intuitiv auf abwechslungsreichen Trails.
Der TQ HPR50 ist der kompakte Antrieb für die Light-E-MTB-Modelle. Er liefert 50 Newtonmeter und erzeugt dabei das Fahrgefühl eines muskelkraftbetriebenen Bikes. Der dazugehörige 360-Wattstunden-Akku sitzt integriert und lässt sich herausnehmen. Ein Range Extender verlängert die Reichweite nach Bedarf.
Die XTF-Serie bildet das Herz des Sortiments und richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die alpine Trails und bewaldete Hügelpfade bevorzugen. Alle Modelle kommen vollgefedert mit 150 oder 160 Millimetern Federweg. Leichtgängigkeit und gute Pedalierbarkeit stehen im Vordergrund.
Den Einstieg bildet der XTF 1.5 All Track Y mit Yamaha PW-X3, RockShox Recon Federgabel mit 150 Millimetern Federweg und SRAM SX Eagle 12-fach. Darüber positioniert sich der XTF 1.5 Sport Y mit RockShox 35 Gold Gabel und SRAM NX Eagle. Das aktuelle Top-Modell der Baureihe ist der XTF 1.6 Carbon mit Brose S Mag Motor, RockShox Lyrik Select+ Gabel mit 160 Millimetern Federweg und SRAM GX Eagle. Carbon- und Aluminiumvarianten stehen in der gesamten Linie zur Auswahl.
Unter dem Begriff Gravity fasst Fantic drei Baureihen zusammen, die auf zunehmend aggressivere Einsatzbereiche ausgerichtet sind.
Das XMF All Mountain setzt mit 170 Millimetern Federweg auf vielseitige Bergstrecken. Der Carbonrahmen vorne kombiniert sich mit einem Aluminiumhinterbau und Carbon-Kettenstreben. Der Brose S Mag treibt alle Varianten an. Der XMF 1.7 Carbon Sport geht mit RockShox Domain R Gabel und RockShox Super Deluxe Select+ Dämpfer ins Rennen, die SRAM GX Eagle Gruppe schaltet präzise über 12 Gänge.
Das XEF Enduro bringt 180 bis 190 Millimeter Federweg für natürliche Abfahrten, Bikeparks und New-School-Trails. Der XEF 1.8 Sport nutzt Aluminiumrahmen, RockShox ZEB Gabel und den Brose S Mag. Das Topmodell XEF 1.9 Carbon Team trägt Vollcarbon-Rahmen, RockShox Zeb Ultimate mit 190 Millimetern, RockShox SuperDeluxe Coil Select+ Dämpfer und SRAM GX Eagle 12-fach. Der 720-Wattstunden-Akku sichert die Reichweite über lange Abfahrten.
Das XXF Downhill rundet die Gravity-Familie nach oben ab. Mit 200 Millimetern Federweg fokussiert es ausschließlich auf steile, aggressive Abfahrtsstrecken.
Mit der Rampage-Serie betrat Fantic das Segment der leichten E-MTBs. Hier kommt der TQ HPR50 Motor zum Einsatz, der das Fahrgefühl eines konventionellen Mountainbikes nachbildet.
Das Rampage 1.2 zielt auf Cross-Country und richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die über lange Distanzen und mit hohem Tempo unterwegs sind. Die Vollcarbonvariante wiegt in der Factory-Ausführung nur 15,5 Kilogramm. Das Rampage 1.2 Race trägt eine RockShox Sid Federgabel mit 120 Millimetern, RockShox SidLuxe Select+ Dämpfer und SRAM GX AXS Eagle Antrieb.
Das Rampage 1.4 deckt den Down-Country-Bereich ab und bietet 140 Millimeter Federweg für abwechslungsreicheres Gelände. Der Rampage 1.4 Sport startet mit Suntour Raidon34 Gabel und SRAM SX Eagle.
Die gesamte Modellpalette richtet sich ausschließlich an Geländefahrerinnen und -fahrer. Wer ein E-Bike für den Stadtverkehr oder entspannte Trekkingtouren sucht, findet bei Fantic über den Trekking-Bereich auf der Hauptmarke fantic.com Angebote. Die Bike-Marke fanticbikes.com fokussiert sich vollständig auf das E-MTB-Segment.
Einsteiger in den E-MTB-Sport finden im XTF 1.5 einen soliden Einstieg mit bewährter Ausstattung. Fortgeschrittene und technisch anspruchsvolle Fahrer greifen zum XEF oder XMF in Carbon-Ausführung. Wer das Fahrgefühl eines Naturtalents ohne schweren Antrieb bevorzugt, wählt ein Modell aus der Rampage-Familie.
Die wichtigsten Merkmale der Fantic E-Bike-Linie auf einen Blick:
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